März / I Kirchenmusik: Vokalpolyphonie der Renaissance
Thema der Woche:Vokalpolyphonie der Renaissance
Mit dem Artikel der heutigen Woche beginnen wir, die einzelnen Stile sakraler Musik in Ost und West und in den verschieden Epochen zu betrachten. Zu Beginn soll die Vokalpolyphonie der Renaissance vorgestellt werden, ein Stil, der die Kirchenmusik der römischen Kirche ähnlich stark geprägt hat wie der Gregorianische Choral.
Als kleinen Nachtrag zeigen wir Ihnen nun einen Beitrag, der sich mit dem "Sonntag der Vergebung" in der orthodoxen Kirche befasst. Dieser wird wird am Tag vor Beginn der großen Fastenzeit gefeiert und durch den großen Moment geprägt, wenn (idealerweise) jeder sich vor jedem niederwirft und diesen um Vergebung bittet.
09. März - 40 Märtyrer von Sebaste, Franziska, Bruno
(KOF/FM) Der 09. März
ist sowohl für die katholische, wie auch für die orthodoxe
Kirche ein bedeutender Tag:
Während sowohl die katholische, die
orthodxe und die Syrisch-orthodoxe Kirche der 40 heiligen
Märtyrer von Sebaste gedenkt, die sich um 320 wegen ihres
Glaubens in einer eisigen Winternacht nackt auf einen zugeforeren See
stellen mussten (Ikone), begeht die katholische Kirche noch den
Gedenktag der heiligen Franziska von Rom und des heiligen
Brunos von Querfurt.
(KOF/DH) Johannes von Gott, dem die
römisch-katholische Kirche heute gedenkt, wurde als Juao Ciudad
Duarte am 8. März 1495 in Portugal geboren.
Schon im Alter von
acht Jahren verließ er sein Elternhaus, es zog ihn ins
benachbarte Spanien, seine Eltern ließ er verzweifelt zurück.
Im spanischen Andalusien verdingte Johannes sich als Hirte und
Handlanger, später trat er auch in den Militärdienst.
Johannes war ein Abenteurer und fühlte
sich schon früh dazu berufen, Gott zu dienen. Er wusste allerdings nicht wie.
(rv)
Im Mai finden in Rom die „Tage der russischen geistlichen Kultur“
statt.
Das gab das Außenamt der russisch-orthodoxen Kirche bekannt.
Höhepunkt sei ein Konzert des russischen Nationalorchesters und des
Moskauer Synodalchors im Audienzsaal des Vatikans, zu dem auch Papst
Benedikt XVI. erwartet werde. Das Programm des Konzerts umfasst
demnach unter anderem Werke von Tschaikowsky sowie dem
Außenamtsleiter der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion.
(KOF/LMJ) Am 07. März feiert die römisch-katholische Kirche
den Gedenktag der heiligen Felicitas und Perpetua. Die beiden Frauen wurden um
das Jahr 202 hingerichtet, als sie sich öffentlich zum Christentum bekannten
und ins Katechumenat eintraten. Nachdem Perpetua zusammen mit ihrer
hochschwangeren Sklavin Felicitas die Folter überlebte, bei der man die Beiden
den Löwen zum Fraß vorgeworfen hatte, brachte Felicitas zwei Tage vor ihrer
endgültigen Hinrichtung ein Kind zur Welt, welches später von einer
christlichen Familie aufgezogen wurde.
Die orthodoxe Kirche feiert ihr Gedächtnis am 1. Februar, bzw. 24. März.
Nachdem schon im Januar 2010 das orthodoxe Gotteshaus von außen betrachet wurde, wollen wir nun diese Thematik vervollständigen und einen kurzen Rundgang durch den orthodoxen Kirchenraum machen. Die zahlreichen Bilder des Artikels zeigen die Apsis und Kuppel, die Ikonostase und den Altarraum, den Bischofsthron und Ambo, sowie den Ort, an dem man durch die Taufe in die orthodoxe Kirche aufgenommen wird. Auf dem Titelbild sehen wir die Agia Sophia in Konstantinopel - das Vorbild aller orthodoxen Kirchen.
Als
erste deutsche Stadt soll Hamburg eine orthodoxe
Grundschule erhalten.
Geplant sei eine Privatschule nach dem Vorbild der katholischen und
evangelischen Bildungsinstitute in der Hansestadt, sagte der
Hamburger russisch-orthodoxe Priester Sergij Barburin am Mittwoch der
Katholischen Nachrichten-Agentur. Der Unterricht soll ab dem
Schuljahr 2011/2012 aufgenommen werden. Anders als etwa in
Nordrhein-Westfalen und Bayern gibt es in Hamburg an staatlichen
Schulen keinen orthodoxen Religionsunterricht.